Tipps & Tricks

Sturmwarndienst am Bodensee

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Sturmwarndienst am Bodensee

Deviationstabelle

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Urlaub im Ausland – Was Sie beachten sollten

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Vor einer Schiffsreise in internationale Gewässer sollten Sie sich mit den im jeweiligen Land geltenden Gesetzen vertraut machen. Aufgrund der Regelungen im ECE-Resolution Nr. 40 erkennen Länder, die diesen Vertrag unterzeichnet haben, das internationale Dokument an. Die Übersetzung des Schweizer Bootsausweises wird „International Certificate of Operator of Pleasure Craft, ICC“ genannt und befähigt Sie zum Führen sogenannter „Vergnügungsschiffe“. Welche Länder das Abkommen unterzeichnet haben, können Sie unter ICC Resolution nachlesen.

In Ländern, die nicht aufgeführt sind, gelten gesonderte Verordnungen, über welche Sie sich im jeweiligen Konsulat in der Schweiz informieren können.

Basic Navigation

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Richtig ankern

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Ankern Sie sicher

in dem Sie sich einen geeigneten Ankerplatz suchen. Klingt simpel, ist es auch! Neben einer ausreichenden Kettenlänge muss der Ankperplatz Schutz vor Wind und Schwell bieten. Wir empfehlen eine flache Uferformation einer hohen Steilküste vorzuziehen. Schwere See beansprucht den Anker nämlich mehr als starker Wind.

Die Ankergründe

  • Ton und Sand sind bestens geeignet als Ankergrund
  • Muschelgrund ist nicht sonderlich zu empfehlen, aber besser als felsiger Grund
  • Kleine Steinchen und Kies sind als Ankergrund ausreichend
  • Wir warnen vor Schlamm, Seegras, Schlingpflanzen und Seetang. Diese Böden sind gänzlich ungeeignet

Zu Gast in fremden Häfen

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Alten Hasen unter den Seglern und Motorbootfahrern wissen, wo man am Bodenseeufe einen Gastplatz für findet. Es gilt aber auch, wer noch nicht so erfahren ist, wird fast überall am Bodenseeufer einen Platz finden und willkommen sein. Wichtig zu beachten ist nur, dass man sein Boot mit eigenen Festmachern richtig festmacht, ausreichend Fendern und andere dabei nicht behindert. Die Wassersportler am Bodensee haben sich bereits einigen Jahren eine einfach Methode ausgedacht, mit dem sie freie Liegeplätze für andere Seefahrer kennzeichnen.

Sie nutzen für die Kennzeichnung kleine Tafeln, die sie aufhängen, die ganz simpel grün für frei und rot für besetzt anzeigen. Das Datum und die Uhrzeit stehen meist darunter, sodass der Gastlieger weiß, wann es wieder Zeit ist zu gehen. Einige der Häfen am Bodensee bieten auch eine begrenzte Anzahl an Gastplätzen an, die genutzt werden dürfen.

Hafenmeister und Wassersportler sind stets darum bemüht freie Liegeplätze zu schaffen, aber dies klappt leider nicht immer. So gibt es zur Not noch die Sonderplätze, auf die nur nach Rücksprache mit dem Hafenmeister genutzt werden sollten: Dies ist der Platz unterm Kran, an der Kaimauer, am Ende der Boxengasse oder vor den Pfählen einer Box. Sie sehen, dass das Gastplatzsystem eine gewisse Rücksichtsnahme voraussetzt.

Wer also in einen fremden Hafen einfährt, ist willkommen, sofern er sich entsprechend verhält. Vorbereitung ist hier alles. Stehen frühzeitig auf, checken Sie den Regattakalender, um auf alles vorbereitet zu sein. Tipp: Die Hafengebühren werden als Bringschuld angesehen und nicht erst am nächsten Tag fällig.

Was bedeuten die Schallzeichen

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Die Schallzeichen sind für die Kommunikation auf See sehr wichtig und können in Notlagen entscheidend sein. Ein kurzer Ton dauert eine Sekunde, während ein langer Ton 4 Sekunden andauert. Es ist selbstverständlich verboten die Schallzeichen zu einem anderen Zweck als den definierten anzuwenden.

Schallzeichen / TonfolgeBedeutung
ein kurzer Ton
_
"Ich richte meinen Kurs nach Steuerbord"
zwei kurze Töne
_ _
"Ich richte meinen Kurs nach Backbord", "Die Vorbeifahrt soll Steuerbord an Steuerbord stattfinden"
drei kurze Töne
_ _ _
"Meine Maschine geht rückwärts"
vier kurze Töne
_ _ _ _
"Ich bin manövrierunfähig"
ein langer Ton
__
"Achtung" oder "Ich halte meinen Kurs bei", "Hafeneinfahrtsignal", "Nebensignal der Fahrzeuge, ausgenommen der Vorrangfahrzeuge", "Brückendurchfahrtsignal"
zwei lange Töne
__ __
"Nebensignal der Vorrangfahrzeuge"
drei lange Töne
__ __ __
"Hafeneinfahrtsignal der Vorrangfahrzeuge, Schleppverbände und Fahrzeuge in Not"
Folge lange Töne
__ __ __ __ ....
"Notsignal der Fahrzeuge"

Beaufortskala

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Die Beaufortskala, besser bekannt unter dem Namen Windstärkentabelle, ist für die Einteilung und Katgeorisierung der Windstärken dienlich. Die Vereinheitlichung der Beschreibung der Windgeschwindigkeit standardisiert den Informations- und Kommunikationsfluss, wenn über Wind berichtet wird. Die Zahl „Beaufort“ wird in der wissenschaftlichen Nautik für die Angabe der Windstärke verwendet. Neben den exakten Zahlen, gibt es für jene auch eine paraphrasierte Form der Einteilungen.

Windstärkem/skm/hknBezeichnungSeegang
0000Windstilleglatt
1132Leiser Zugkräuselt
23105Leichte BriseKräuselwellen
34169Schwache Brisekleine Wellen
462413Mässige BriseSchäfchenbildung
593318Frische BriseWellen mit Schaumkronen
6114525Starker Windmittlere Wellen, Kämme brechen
7145630Steifer Windgrosse Wellen, Schaum in Windrichtung
8176837Stürmischer Windmässige Wellenbergelange
9218041Sturmmittlere Wellenbergelange
10269551Schwerer Sturmhohe Wellenberge
113010860Orkanartiger Sturmsehr hohe Wellenberge
12>3011563OrkanSee vollkommen weiss, Luft mit Schaum und Gischt gefüllt