Feb 14, 2019

Zu Gast in fremden Häfen

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Alten Hasen unter den Seglern und Motorbootfahrern wissen, wo man am Bodenseeufe einen Gastplatz für findet. Es gilt aber auch, wer noch nicht so erfahren ist, wird fast überall am Bodenseeufer einen Platz finden und willkommen sein. Wichtig zu beachten ist nur, dass man sein Boot mit eigenen Festmachern richtig festmacht, ausreichend Fendern und andere dabei nicht behindert. Die Wassersportler am Bodensee haben sich bereits einigen Jahren eine einfach Methode ausgedacht, mit dem sie freie Liegeplätze für andere Seefahrer kennzeichnen.

Sie nutzen für die Kennzeichnung kleine Tafeln, die sie aufhängen, die ganz simpel grün für frei und rot für besetzt anzeigen. Das Datum und die Uhrzeit stehen meist darunter, sodass der Gastlieger weiß, wann es wieder Zeit ist zu gehen. Einige der Häfen am Bodensee bieten auch eine begrenzte Anzahl an Gastplätzen an, die genutzt werden dürfen.

Hafenmeister und Wassersportler sind stets darum bemüht freie Liegeplätze zu schaffen, aber dies klappt leider nicht immer. So gibt es zur Not noch die Sonderplätze, auf die nur nach Rücksprache mit dem Hafenmeister genutzt werden sollten: Dies ist der Platz unterm Kran, an der Kaimauer, am Ende der Boxengasse oder vor den Pfählen einer Box. Sie sehen, dass das Gastplatzsystem eine gewisse Rücksichtsnahme voraussetzt.

Wer also in einen fremden Hafen einfährt, ist willkommen, sofern er sich entsprechend verhält. Vorbereitung ist hier alles. Stehen frühzeitig auf, checken Sie den Regattakalender, um auf alles vorbereitet zu sein. Tipp: Die Hafengebühren werden als Bringschuld angesehen und nicht erst am nächsten Tag fällig.

Was bedeuten die Schallzeichen

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Die Schallzeichen sind für die Kommunikation auf See sehr wichtig und können in Notlagen entscheidend sein. Ein kurzer Ton dauert eine Sekunde, während ein langer Ton 4 Sekunden andauert. Es ist selbstverständlich verboten die Schallzeichen zu einem anderen Zweck als den definierten anzuwenden.

Schallzeichen / TonfolgeBedeutung
ein kurzer Ton
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"Ich richte meinen Kurs nach Steuerbord"
zwei kurze Töne
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"Ich richte meinen Kurs nach Backbord", "Die Vorbeifahrt soll Steuerbord an Steuerbord stattfinden"
drei kurze Töne
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"Meine Maschine geht rückwärts"
vier kurze Töne
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"Ich bin manövrierunfähig"
ein langer Ton
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"Achtung" oder "Ich halte meinen Kurs bei", "Hafeneinfahrtsignal", "Nebensignal der Fahrzeuge, ausgenommen der Vorrangfahrzeuge", "Brückendurchfahrtsignal"
zwei lange Töne
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"Nebensignal der Vorrangfahrzeuge"
drei lange Töne
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"Hafeneinfahrtsignal der Vorrangfahrzeuge, Schleppverbände und Fahrzeuge in Not"
Folge lange Töne
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"Notsignal der Fahrzeuge"

Beaufortskala

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Die Beaufortskala, besser bekannt unter dem Namen Windstärkentabelle, ist für die Einteilung und Katgeorisierung der Windstärken dienlich. Die Vereinheitlichung der Beschreibung der Windgeschwindigkeit standardisiert den Informations- und Kommunikationsfluss, wenn über Wind berichtet wird. Die Zahl „Beaufort“ wird in der wissenschaftlichen Nautik für die Angabe der Windstärke verwendet. Neben den exakten Zahlen, gibt es für jene auch eine paraphrasierte Form der Einteilungen.

Windstärkem/skm/hknBezeichnungSeegang
0000Windstilleglatt
1132Leiser Zugkräuselt
23105Leichte BriseKräuselwellen
34169Schwache Brisekleine Wellen
462413Mässige BriseSchäfchenbildung
593318Frische BriseWellen mit Schaumkronen
6114525Starker Windmittlere Wellen, Kämme brechen
7145630Steifer Windgrosse Wellen, Schaum in Windrichtung
8176837Stürmischer Windmässige Wellenbergelange
9218041Sturmmittlere Wellenbergelange
10269551Schwerer Sturmhohe Wellenberge
113010860Orkanartiger Sturmsehr hohe Wellenberge
12>3011563OrkanSee vollkommen weiss, Luft mit Schaum und Gischt gefüllt